Eiszeitliche Seen, hohe Berge, urtümliche Felsen und wilde Wälder prägen den Luftkurort Bayerisch Eisenstein am Fuße des Großen Arbers. Wasser-, Wald- und Bergliebhaber kommen in der unberührten Natur des Bayerischen Waldes sowie des grenzüberschreitenden Nationalparks Sumava gleichsam auf ihre Kosten.
Wanderer, für die das Rauschen eines Flusses wie Musik in den Ohren ist, werden auf einer Tour entlang des Großen Regen, vorbei am Seebach bis zum Großen Arbersee, ein wahres Konzert erleben.
Großer Arbersee: Relikt der Eiszeit
Der Flusswanderweg zum Weiler Seebachschleife führt durch herrliche Mischwälder und lockt nach einem leichten Berganstieg mit dem größten Gletschersee im ArberLand. Der von dichten Urwäldern und Hochwald umschlossene Große Arbersee ist ein Überbleibsel aus der Eiszeit. Zusammen mit dem Urwaldgebiet Seewand und den herrlichen Inseln ist er eine Naturschönheit, die ihresgleichen sucht.
Die Wanderung am Wasser dauert etwa vier Stunden, der Rückweg ist ab Großer Arbersee auch per Bus möglich.
Von Nationalpark zu Nationalpark
Der Nationalpark Bayerischer Wald liegt nur einen Steinwurf von Bayerisch Eisenstein entfernt; jenseits der nahegelegenen Grenze zu Tschechien lockt die unberührte Natur des Nationalparks Sumava: Was läge da näher als eine Wanderung von Nationalpark zu Nationalpark?
Durch urtümliche Felsformationen hinauf zum Hochfels mit einer wunderschönen Aussicht über das Eisensteiner Tal. Weiter über den Hochbergsattel durch Bergmischwald zum Schwellhäusl. An der steinernen Sonnenuhr vorbei führt der Kneippweg Schwellsteig direkt zum Bach "Große Deffernik". Dem Bach folgend bis zum kleinen Grenzübergang im Ferdinandsthal geht die Wanderung durch die wilden tschechischen Wälder mit ihren märchenhaften Urwaldriesen, Hochmooren und Schachten nach Debrnik, einem früheren Glashüttenstandort.
Weitere Informationen:
Bayerisch Eisenstein
Großer Arber
Schwellhäusl