Der Teufelstisch bei Bischofsmais

 
Der Sage nach war hier Luzifer höchstpersönlich am Werk: Über Bischofsmais thront eine sonderbare Felsformation, genannt der Teufelstisch. Allein die hoch aufgetürmten Felsen machen die Wanderung auf 901 Meter zu einem Erlebnis.

Es gibt viele Sagen, die erklären wollen, wie der Teufelstisch im Bayerischen Wald zu seinem Namen kam. Eine berichtet:

"Der Teufel kam gerade über Fahrnbach her. Da überfiel ihn ein starker Hunger. Weil er keinen Tisch mit sich hatte, was sich versteht, baute er schnell einen aus Steinbrocken. Schon war auch eine Mahlzeit darauf gezaubert, als von der Unterbreitenau herüber das Glashütten-Glöcklein zwölf Uhr zu läuten anfing. Das konnte der Teufel nicht aushalten und flog durch die Luft davon."

Zu sehen ist heute noch der steinerne Tisch mit den Spuren, die der Teufel angeblich hinterlassen hat.

Die Wanderung beginnt am Ortsausgang von Bischofsmais an der Wastlsäg. Der "Teufelstisch" befindet sich nur wenige Wanderminuten entfernt. Von dort aus sind die Burgruine Weißenstein und die Kreisstadt Regen wunderbar zu sehen.
Gehzeit: ca.2 Stunden
Einkehr: keine

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