Lindberg: Schachtenwanderung um den Falkenstein

 
Laubwald, Mischwald, Hochwald – die Vielfalt der Bayerischen Wald-Fauna zeigt eindrucksvoll eine Tageswanderung zum Gipfel des Falkensteins mit Stopp bei den Rindl-, Ruckowitz- und Albrechtschachten.

Ausgangspunkt der ca. 17 km langen Wanderung, bei der etwa 520 m Höhenunterschied zu bewältigen sind, ist das Forsthaus Scheuereck in der Gemeinde Lindberg. Eine Forststraße führt anfangs durch einen Laubwald, der in einen Fichten- und Buchenmischwald übergeht.

Rindlschachten
Danach erreicht der Wanderer langsam die Hochlagen des Grenzwaldes. Hier dominieren ein schöner Fichtenhochwald und der am Wegesrand üppig wachsende Fingerhut. Nach etwa 5 km lichtet sich der Wald und gibt den Blick frei auf den Rindlschachten.

Die auf der ehemaligen Weidefläche stehenden, uralten Baumriesen sind teilweise schon mehr als 300 Jahre alt.

Höllbachgspreng
Über den Rindlschachten geht es durch einen herrlichen Hochwald bis zu einer Waldlichtung, die einen schönen Ausblick auf den Großen Falkenstein bietet. Hier befindet sich der Wanderer im Naturschutzgebiet "Höllbachgspreng", einem bewaldeten Felsmassiv unterhalb des Großen Falkensteins.

Durch enge Schluchten bahnen sich die Quellbäche des Höllbachs ihren Weg ins Tal.

Ruckowitzschachten
Etwa bei km 11 lichtet sich der Wald erneut und der Ruckowitzschachten ist erreicht. Auf dem Schachten lädt eine einsame Ruhebank mit traumhafter Aussicht auf den Großen Arber zum Verschnaufen ein. Jetzt trennen den Wanderer noch etwa 40 min vom Gipfel des Falkensteins.

Albrechtschachten
Der Weg zurück verläuft über den Höhenweg Rachel – Falkenstein und führt geradewegs zu einer lang gezogenen Weidefläche, dem Albrechtschachten. Vom Falkensteingipfel bis zum Parkplatz Scheuereck sind es dann noch etwa zweieinhalb Stunden.

Weitere Informationen:
Lindberg
Großer Falkenstein
Schachten und Hochmoore
Erlebnisweg Schachten & Filze