Zum Gipfel des Großen Falkenstein

 
Welch schöneren Ausblick auf die Wälder und Höhenzüge des Bayerischen Waldes könnte es geben als von den Gipfeln des Großen Falkenstein? Der Wanderführer Frank Hanus nimmt Gäste mit auf eine abwechslungsreiche Wanderung zum Falkenstein durch die Urwaldgebiete Mittelsteighütte und Höllbachgspreng.

Gestartet wird in der Ortschaft Zwieselerwaldhaus am südlichen Ortsende beim Info-Pavillon. Der kurze Weg durch den Ort führt zum ältesten Wirtshaus des Bayerischen Waldes, dem Zwieseler Waldhaus. Danach folgt man der grünen Markierung auf den Wanderweg E 6 östlich am Ort vorbei ins Steinbachtal.

Aufstieg zum Großen Falkenstein

Auf dem Lackenbergsteig und dem Jägersteig geht es auf idyllischen Waldwegen durch die naturnahen Buchenmischwälder des Nationalparks Bayerischer Wald. Gut 4 km und 500 Höhenmeter später wartet an den Ruckowitzschachten (eine ehemalige Sommerweide) ein herrlicher Ausblick auf den Großen Arber. Ab hier trennen die Wanderer vom Großen Falkenstein nur noch weitere 100 Höhenmetern und der Weg über die Gipfel des Ruckwiesberges.

Auf dem höchsten Punkt der Tour eröffnet sich vom Gipfel-Plateau ein atemberaubender Panoramablick nach Westen und Südwesten zum Großen Arber sowie der Bergkette des Vorderen Bayerischen Waldes.

Wer hier länger verweilen möchte: Das Schutzhaus am Großen Falkenstein bietet während der Sommersaison Gaststättenbetrieb und Übernachtungsmöglichkeiten.

Rückweg nach Zwieselerwaldhaus
Zurück verläuft der Weg östlich des Großen Falkenstein ebenfalls auf dem Wanderweg E 6 auf dem Hüttensteig. Entlang des Höllbachriegels geht es in Richtung Höllbachgspreng. Steile, haushohe Felsformationen und Wasserfälle prägen das Landschaftsbild. In kaskadenartigen Wasserfällen stürzt sich hier der Höllbach hinab ins Tal und fließt in verschiedenen Rinnsalen zum nächsten Ziel der Wanderung, der Höllbachschwelle.

Der Wandermarkierung "Heidelbeere" folgend geht es weiter auf den Schwellensteig und anschließend auf dem Schillerweg entlang des Schwarzbach-, Ahorn-, und Hochschachtenriegel zurück zum Zwieslerwaldhaus.

Weitere Tourenvorschläge:

Wanderweg "Heidelbeere"

Beginn: Parkplatz Ortseingang Zwieselerwaldhaus
Beschilderung: Heidelbeere
Gehzeit: ca. 3 - 4 Std.
Ab dem Parkplatz führt dieser beliebte Wanderweg auf den Schillerweg zum Ahornriegel. Hier haben Sie eine unvergleichliche Aussicht auf den Großen Rachel. Kurz nach der Kreuzung der Wanderlinie Esche überquert man den Kleinen Höllbach, weiter über den Schwellweg bis zur Höllbachschwelle.
Der Wanderweg führt weiter steil bergauf in das Urwaldgebiet des Höllbachgspreng mit den Höllbachfällen. Über den Hüttensteig kommt man schließlich zum Großen Falkenstein (1315 Meter).

Wanderweg "Eibe"

Beginn: Ortseingang Zwieselerwaldhaus
Beschilderung: Eibe
Gehzeit: 2,5 Std.
Auf dieser kurzen Route gelangen Sie in das Urwaldgebiet Mittelsteighütte bis man nach ca. einer halben Stunde die Große Eibe erreicht. Durch die Steinbachfälle geht es weiter bis zum Kleinen Falkenstein (1190 Meter). Durch einen Bergfichtenwald erreicht man schließlich den Gipfel des Großen Falkenstein.

Wanderweg "Silberblatt"

Beginn: Parkplatz Weiße Brücke (Bushaltestelle)
Beschilderung: Silberblatt
Gehzeit: 3 Std.
Ab dem Parkplatz führt ein Weg in die ursprünglichen Wälder der Region Bayrischer Wald. Hier stößt der Wanderweg ab dem Parkplatz Scheuereck (über Waldstraßen) dazu. Der letzte Teil des Weges verläuft entlang des urigen Höllbachs bis zur Höllbachschwelle und weiter bis in die Region Höllbachgespreng. An den Höllbachfällen vorbei geht es dann bis zum Gipfel des Falkensteins.

Wanderweg "Esche"

Beginn: Weiler Kreuzstraßl
Beschilderung: Esche
Gehzeit: ca. 3 Std.
Ab dem Kleinen Weiler Kreuzstraßl geht der Wanderweg entlag der Südseite des Falkensteinmassivs und führt im Bereich des Ahornriegels in Serpentinen steil bergauf zum Schuzthaus und Gipfel des Großen Falkensteins.

Wanderroute "Kleiner Falkenstein"

Beginn: Zwieslerwaldhaus
Beschilderung: Nr. 4 (weiß auf blauem Hintergrund)
Gehzeit: ca. 6 Std.
Der Wanderweg beginnt beim Zwieselerwaldhaus und führt über Kleiner Falkenstein, Grosser Falkenstein und Höllbachgspreng-Urwald bis zu den Rukowitzschachten und wieder zurück zum Zwieslerwaldhaus. Ein Trittpfad führt durch das Höllbachgespreng.